Verspätete Zahlungen und Zahlungsausfälle von Kundinnen und Kunden sorgen in vielen Unternehmen für schlaflose Nächte. Nicht umsonst, schliesslich sind Zahlungsverzüge für rund ein Viertel aller Konkurse verantwortlich.
Im Spitzenski kann ein einziger Fehltritt eine ganze Karriere beenden. Im internationalen Handel kann ein falsches Risiko ein ganzes Unternehmen gefährden. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von Coface in der Schweiz zeigten die Olympiasiegerin Dominique Gisin und Coface-Experte Wolfgang Mohr, welche Lehren diese beiden Welten im Umgang mit Risiken voneinander ziehen können.
Am 1. Oktober 2025 war es soweit: Das Freihandelsabkommen TEPA zwischen der Schweiz und Indien trat in Kraft. Damit ist ein Wachstumgsmarkt mit über 1.4 Milliarden Konsumentinnen und Konsumenten für Schweizer KMU offener denn je. Gleichzeitig bleibt der Markteintritt anspruchsvoll. Dieser Leitfaden fasst die wichtigsten Punkte für Exporte aus der Schweiz nach Indien zusammen.
Die KMU blicken mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft. Laut neuesten Studien beurteilen 69% der Arbeitgeber ihre wirtschaftliche Lage als „gut" oder „sehr gut", nur 3% berichten von Schwierigkeiten. Hinter diesem Vertrauen verbergen sich jedoch grosse Herausforderungen: schwierige Wirtschaftslage, Digitalisierung, Rekrutierung und Energiewende. In diesem Wettlauf um Wettbewerbsfähigkeit kann eine oft unterschätzte Säule ein Unternehmen gefährden: das proaktive Management der Debitorenbuchhaltung, entscheidend für den Schutz der Liquidität.
Auf Schweizer Unternehmen warten beim Export nach China grosse Chancen. Aber der Verkauf von Waren in der Volksrepublik ist nicht ganz einfach – trotz des Freihandelsabkommens. Was Exporteure vor dem Schritt nach China wissen sollten und welche Risiken es zu beachten gilt.
Der Konkurs eines Lieferanten ist mehr als nur eine kleine Störung. Er kann eine Kettenreaktion auslösen, die Ihr Unternehmen auf allen Ebenen erschüttert.
Sie könnten denken, dass der Schaden sich auf eine verspätete Lieferung oder eine unbezahlte Rechnung beschränkt. Doch oft reicht der Einfluss viel tiefer: finanzielle Verluste, Verzögerungen im Betrieb, Risiken für Ihre Reputation und zunehmender Druck auf Ihre internen Teams sind nur der Anfang.
Wenn Sie ein KMU führen, das zum Beispiel auf massgeschneiderte Teile oder internationale Lieferketten angewiesen ist, kann der Konkurs eines Lieferanten Monate lang nachwirken.
Wie genau das aussieht? Wir gehen das Schritt für Schritt durch.
Coface beurteilt die Lage der Wirtschaft Italiens, dem viertgrössten Handelspartner der Schweiz, aufgrund von Faktoren wie niedriger Produktivität, schleppendem Wachstum und eingeschränkten fiskalischen Spielräumen kritisch. Die vergleichsweise hohe Länderrisikobewertung “B” widerspiegelt die Wahrscheinlichkeit von erhöhten Zahlungsausfällen bei Exportkrediten. Schweizer Unternehmen sind demnach gut beraten, sich gegenüber etwaigen Einbussen zu wappnen.
Forderungsmanagement klingt einfach – bis es über die Landesgrenzen hinausgeht. Was im Heimatmarkt klar und überschaubar erscheint, wird im internationalen Geschäft schnell komplex. Jedes Land bringt eigene Spielregeln, Traditionen und Zahlungsgewohnheiten mit. Genau deshalb lohnt es sich, den Inkassoprozess an die lokalen Gegebenheiten anzupassen und so erfolgreich offene Forderungen einzuziehen.
Coface hat Ende Juni das quartalsweise Update zu Länder- und Branchenrisiken veröffentlicht. Die wirtschaftlichen Risikoperspektiven verschärfen sich für international ausgerichtete Schweizer Unternehmen. Das Downgrade von 23 Branchen und 4 Ländern markiert einen Wendepunkt.
Mit den globalen Risikobewertungen von Coface für 160 Länder und 13 Branchen können Sie Risiken besser einschätzen.
Coface Podcast
In die Welt des globalen Handels eintauchen mit dem Podcast Trade Talk von Coface (auf English). Verfolgen Sie Diskussionen mit Experten zum Handel weltweit sowie Insights zur Dynamik in einzelnen Märkten.